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Julia.

von

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Tod

James ließ seinem Zauberstab bunte Rauchwölkchen entspringen und der kleine Junge mit den schwarzen Haaren und den grünen Augen, die denen seiner Schwester glichen, versuchte sie zu fangen. Das Mädchen, welches vor James und Harry saß, lachte. Lily kam ins Zimmer rein und umarmte Julia kurz und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Dann ließ sie das Mädchen wieder los und nahm den kleinen Harry auf den Arm. Das Mädchen blieb auf dem Boden sitzen und grinste weiter vor sich hin.

Julia sah Lily sehr ähnlich...nur das sie schwarze Haare hatte anstatt dunkelrote. Nach einer Weile stand sie auf und ging zu einer Kiste, in der das ganze Spielzeug war und nahm einen Kuscheltier Raben heraus. Sie drückte ihn und lachte. Sie lief zu ihrer Mutter und zu Harry und hielt ihnen den Raben hin.

„Der ist schön, oder? Ich will auch mal so sein wie so ein Rabe. Die sind schön!“ Ihr Mutter lächelte und nickte. Julia warf den Raben hoch und ließ ihn schweben. Ihr Vater staunte. „Wow! Wenn du wo weiter machst, wirst du mal eine ganz große Hexe.“ James zwinkerte Julia zu die über das ganze Gesicht lachte.

Plötzlich hörte man lauten Krach und James lief in den Flur um zu sehen, was passiert war. „Lily! Nimm die Kinder und lauf weg! ER ist es! Flieh, Lily! Ich halte ihn auf!“ Lily sprang auf und setzte Julia mit ihrem schwarzen Raben aus dem Fenster raus und sagte zu ihr: „Julia, du musst jetzt laufen! Lauf so weit du und so schnell du kannst. Ich werde Harry beschützen! Bitte lauf weg! Die darf nichts passieren!“ Julias Augen füllten sich mit Tränen und sie liefen langsam ihre kleinen Wangen hinunter.

Sie war, für ihre vier Jahre, nicht sehr groß. Ihre Haare waren Schulterlang und sie hatte einen Pony.

Lily lächelte sie an und wischte ihr die Tränen weg. „Lauf jetzt!“ Julia nickte, wischte sich durchs Gesicht und lief die Straße hinunter. Sie lief und lief...sie dachte, sie könnte schreie ihrer Mutter aus der ferne hören, verdrängte diesen Gedanken aber wieder.

Sie lief immer weiter, auch wenn ihre kurzen Beine noch so sehr schmerzten. Julia rannte weiter, stolperte aber und fiel hin, hielt den schwarzen Plüschraben jedoch fest. Sie war zu müde um wieder aufzustehen und weiter zu laufen. Alles fing an sich zu drehen und das letzte was sie nur sehr verschwommen wahr nahm, war ein alter Mann mit einem langen weißen Bart und weißen Haaren. Er sah freundlich aus. Danach war nur noch alles schwarz und sie erinnerte sich an nichts mehr.

7 Jahre Später

Es war ein sonniger Tag, die Sonne schien durch die Fenster in Julias Zimmer und kitzelte sie an der Nase. Julia lag noch schlafen im Bett. Sie wälzte sich rum und flüsterte: „Nein, Mami, ich will nicht gehen! Ich will bei dir und Harry bleiben. Nein! Nein!! NEIN!“ Ihre Stimme wurde immer lauter. Julia wälzte sich weiter rum. Ein paar Minuten später kam eine junge Frau ins Zimmer und strich der nassgeschwitzten Julia die Haare aus dem Gesicht. „Was hast du denn schon wieder geträumt, Schatz? Ich hab dich ’Nein’ rufen hören... Ist dir was passiert im Traum?“ Julia schüttelte den Kopf. „Nein...Nein ich hab von einer anderen Frau geträumt...Sie hatte rotbraune Haare und hatte einen kleinen jungen mit schwarzen Haaren und den gleichen Augen wie meinen gesehen...Ich hab sie ’Mami’ genannt. Aber...Aber du bist doch meine Mum oder?“ Die Frau wurde leicht rot. Sie war sehr hübsch, hatte dunkel braune, lange Haare und tief blaue Augen. Sie sah sie Julia traurig an. „Hm...dafür ist es jetzt noch zu früh. Wir, Mum und Dad werden es dir irgendwann erklären...Irgendwann, wenn du älter bist.“ Julia sah verwirrt aus, nickte aber. „Anne? Bist du oben? Schatz?“, hörte man eine Männerstimme von unten herauf rufen. „Ja! Ich bin hier oben, bei Julia.“, rief Anne zurück und lächelte dann froh zu Julia. „Komm runter, wir frühstücken.“ „Okay! Ich zieh mich nur grad noch um, ihr könnt schon mal anfangen!“, sagte Julia und grinste vergnügt vor sich hin. Anne nickte, ging aus dem Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Julia ging zu ihrem Schrank, der sehr groß war, und schob ihn auf. Obwohl der Schrank so groß war, war er doch ziemlich überfüllt. Julia zog einen grün, pinken Rock heraus und ein türkises T-Shirt. Sie zog sich schnell um und lief dann nach unten. Auf der Treppe fand sie noch ein paar pink schwarze Ringelsocken und zog diese auch noch an. Sie blieb mitten auf der Treppe stehen und lief dann wieder hoch, ins Badezimmer. Julia musterte sich im Spiegel. Ihre Haare waren Rabenschwarz mit pinken Strähnen. Sie grinste in den Spiegel und kämmte sich schnell die Haare. Ihre Haare waren schulterlang und vorne war ein Pony geschnitten. Sie wusch sich noch schnell das Gesicht und lief wieder runter. Dort warteten schon Anne und ein Mann, der blonde Haare und braune Augen hatte. Julia grinste sie an und setzte sich zu ihnen an den Tisch. „Hier, den Brief hast du bekommen“, sagte Anne und legte Julia einen Brief hin.
 

Julia Lily Potter

Im Zimmer im 1. Stock zur Straße hin

Phillmore Garden 7

London
 

Die Adresse war mit einer schön geschwungenen Handschrift auf den Umschlag geschrieben. „Von wem ist der? Wieso steht da in welchem Zimmer ich wohne? Und...Und wieso steht da ’Julia Lily Potter?’“ Julia sah fragend zu Anne und dem Mann, Ben. Sie sahen einander an und wandten sich dann zu Julia. „Wir...eh...Also...“, stammelte Anne. „Tut uns Leid, Julia, aber du bist nicht unsere richtige Tochter. Ein Alter Mann hat die vor sieben Jahren hier zu uns gebracht und meinte, dass er uns auserwählt hätte dich groß zu ziehen. Er meinte auch, das irgendwann dieser Brief kommen würde und du dann auf diese Schule gehen wirst. Wir...Wir haben dir nichts gesagt, also das du nicht unsere Tochter bist, weil wir dachten, dass du noch zu jung wärst...Tut uns Leid!“ Julia sah Anne und Ben traurig an. „Aber...Aber das ist doch nicht schlimm... Ich meine...Ich werde euch trotzdem ganz oft Briefe schreiben, von dieser Schule. Und ich werde euch bestimmt besuchen kommen.“

Die beiden Erwachsenen lächelten sie an. Dann widmete Julia wieder dem Brief ihr Aufmerksamkeit und öffnete ihn. Sie strahlte die ganze Zeit, als sie ihn las. Sie las ihn wieder und wieder. „Da...Da steht das einer kommen wird und mit mir alles einkaufen wird, was ich brauche...“ Sie zeigte den Brief ihren Adoptiveltern und die sahen sich ihn genau an. „Oh...das...das ist ja schon morgen, wenn er mit dir in die...Winkelgasse gehen wird. Und Übermorgen fährt dann der Zug ... Übermorgen? Oh, da...da müssen wir arbeiten...Ich glaube, wir können dich nur in King’s Cross absetzen...Tut uns leid...Wirklich“ Anne sah Julia etwas betroffen an. Julia hingegen strahlte weiter. „Ist nicht schlimm. Ich werde den Weg bestimmt auch alleine finden...Also zum Gleis, wo der Zug abfährt.“ Ihre Eltern lächelten schwach. Den restlichen Tag war Julia sehr aufgedreht und rannte immer und immer wieder runter, ins Wohnzimmer und wieder hoch, in ihr Zimmer. Irgendwann war es Abend und sie aß mit Anne und Ben zusammen zu Abend. Danach wollte sie kein Fern mehr sehen und ging ins Bet...Sie dachte noch lange Zeit an den nächsten Tag und schlief dann irgendwann ein.
 

Am nächsten Morgen wachte Julia schon sehr früh auf. Sie starrte im dunkeln an die Decke und grinste vor sich hin. Dann stand sie auf, zog den Roll-Laden hoch und zog den selben Rock wie am Tag zuvor an, ein schwarzes T-Shirt und darüber eine schwarz weiße Jacke mit Kapuze. Sie lief dann ins Bad wusch sich, putze sich die Zähne und kämmte sich die Haare. Dann lief sie nach unten und fing an zu frühstücken. Sie saß lange dort in der Küche. Anne und Ben waren schon Arbeiten gegangen. Julia seufzte und wollte gerade wieder nach oben gehen, als es klingelte. Julia erschrak so, das sie beinahe hinfiel, sie konnte sich aber noch im letzten Augenblick am Tisch festhalten. Julia lief zur Haustür und öffnete diese. Es stand ein alter, lächelnder Mann, mit reinblauen Augen, einer Halbmondbrille und Hackennase vor ihr. Julia sah zu ihm auf und sah erst etwas verwirrt drein, lächelte dann aber. „Sind...Sind sie der, der mich in die...eh ... Winkelgasse oder so bringen wird?“ Der Mann nickte. „Bist du fertig? Können wir direkt los?“ Julia nickte, schüttelte dann aber den Kopf. „Ich muss mir noch Schuhe anziehen. Moment.“ Sie lief zu einem kleinen Schränkchen und nahm ein paar Chucks heraus. Dann sah sie auf ihre nackten Füße und ließ den Blick auf die Treppe fallen, auf der wieder ein paar Ringelsocken, diesmal grünpink, und zog diese auch an. Als sie die Schuhe gebunden hatte ging sie zurück zu dem alten Mann. „Gut. Lass uns dann losgehen... Ihr wohnt hier ja nicht weit von der Stelle, zu der wir müssen, weg. Ich bin übrigens Professor Dumbledore, Schulleiter von Hogwarts.“ Julia strahlte und folgte Dumbledore. Sie gingen zu einem kleinen Pub. Dort gingen sie hindurch, Julia bemerkte beim durchgehen, dass alle Leute die hier versammelt waren, Dumbledore seltsame blicke zuwarfen, aber sie kümmerte sich nicht weiter darum. Am ende gingen sie durch eine Tür, hinter der eine große Backstein Mauer war. Julia starrte darauf. „Ehm...Sind wir hier richtig? Hier geht’s doch nicht weiter...“, fragte sie, doch Dumbledore lächelte sie nur an und tippte mit seinem Zauberstab auf ein paar Steine und die Wand wurde zu einem großem Tor, hinter dem sich eine riesige Straße mit vielen Geschäften und vielen Leuten, die dort einkaufen waren, befand. Julia machte riesige Augen. Dumbledore lächelte sie an und deutete auf ein großes, weißes Gebäude auf dem „Gringotts“ stand. Sie gingen darauf zu. Julia sah sich um und bemerkte, dass fast alle Leute einen Umhang in irgendeiner bunten Farbe trugen. Selbst Dumbledore trug einen lilanen Umhang. Gringotts war von innen noch größer als von draußen, so kam es Julia jedenfalls vor. Viele Zauberer standen hier in Wartheschlangen oder unterhielten sich. Dumbledore sagte zu Julia, dass sie hier warten solle. Es dauerte nicht lange, da kam er mit einem Beutel in der Hand zurück und drückte diesen Julia in die Hand. „Das ist dein Geld, am besten ist es, wenn du nicht so viel davon verschwendest...“ Julia sah ihn mit großen Augen an und nahm den Beutel. Sie nickte und beide gingen wieder hinaus. „Hm...Lass uns als erstes zu Flourish & Blotts gehen...Dort kriegst du deine Schulbücher.“ Julia nickte gehorsam und ging hinter dem alten Mann her. Als sie alle Bücher gekauft hatten, meinte Dumbledore, dass sie jetzt zu Olivanders gehen würden um Julias Zauberstab zu kaufen. Julia seufzte. Sie hatte ganz viele Fragen an Dumbledore...Aber sie traute sich nicht, sie zu stellen, aus Angst, das der alte Mann mit ihr schimpfen würde. Er sah zwar nicht so aus, als ob je irgendwem böse gewesen wäre, aber sie ließ es lieber. Ollivander war ein älterer Mann, mit blasssilbernen Augen. Im Grunde genommen sieht er ja ganz nett aus, dachte sich Julia. Dennoch sah sie ihn etwas misstrauisch an. „Ah! Ich habe sie schon erwartet...Hm...Hm...Ich kann mich noch genau an ihre Eltern erinnern...Ja, ja... Warten sie einen Moment.“, Mr. Ollivander hatte Dumbledore kurz zugenickt, dann ging er etwas weiter nach hinten und zog ein paar schachteln aus den riesigen Regalen. „Ja...“, er hatte die Schachtel kurz geöffnet und brachte sie dann Julia. Er reichte ihr einen Zauberstab. „10 Zoll, Eibenholz, Einhornhaar, biegsam und stabil.“, sagte er. „Schwingen sie ihn, schwingen sie ihn... Sie werden merken ob er für sie bestimmt ist...“ Julia schwang den Zauberstab eine Vase in der Ecke zersprang. Julia sah geschockt auf und legte den Zauberstab langsam wieder zurück in die Schachtel. „Nein... Wohl kaum...“, meinte Mr. Ollivander und ging zurück zu einem Regal. Er zog einen anderen Karton raus und schob ihn Julia zu. „9 Zoll, Kirschbaum, Wolfshaar, sehr elastisch. Er ist das einzige Modell hier mit Wolfshaar...Und der einzige den ich je damit angefertigt habe...“ Julia staunte. Der Stab sah sehr schön aus. Julia nahm ihn in die Hand und spürte eine Wärme durch ihren Körper steigen. Mr. Ollivander lächelte. Dumbledore tat es ihm gleich. „Das macht 7 Galleonen bitte...Das sind die goldenen“, fügte er hinzu, als er Julia zusah wie sie verschiedene Münzen aus dem kleinen Säckchen zog. Sie legte ihm dann sieben goldenen Münzen hin und lächelte ihn an. „Ein sehr schöner Stab ist das“, sagte Dumbledore als sie wieder aus dem Laden draußen waren. Julia nickte und strahlte ihn an. „Hm...Was brauchen wir denn jetzt noch alles?“, fragte Dumbledore und sah auf ein Pergament.

Es dauerte noch eine ganze weile, bis sie fertig waren mit ihren Einkäufen. „Willst du noch etwas bestimmtes? Du kannst ein Haustier haben...Eine Eule, Kröte oder Katze, magst du so was?“ Julia sah ihn mit großen Augen an und nickte heftig. „Ich hätte so gerne eine Katze...Geht das?“, fragte Julia und sah Dumbledore etwas flehend an. Er nickte und lächelte. Dann ging er mit Julia zu einem kleinen Laden an einer Ecke. Man hörte schon von weiter weg das miauen der Katzen. Julia lächelte immer mehr. Als sie hinein getreten waren, fiel ihr Blick sofort auf eine Rabenschwarze Katze mit einem weißen fleck am Auge. Der Verkäufer sah grimmig und unfreundlich aus. Julia hatte etwas angst vor ihm, nahm aber allen Mut zusammen um zu sagen, dass sie diese Katze haben wollte. Er nickte und knurrte: „5 Galleonen“ Julia nahm fünf Goldene Münzen aus ihrem Beutel und zahlte sie ihm. Sie nahm die kleine Katze, die sich doch als Kater herausstellte und ging dann wieder mit Dumbledore. Sie war jetzt schon mindestens zwei oder drei Stunden unterwegs, aber sie hatte ihn noch nicht viel sprechen hören. Julia seufzte und sah Dumbledore dann an. Seine blauen Augen trafen Julias grüne und Julia sah schnell wieder weg. „Ehm...“, Julia hatte so viele Fragen... Fragen, die vielleicht nur er beantworten konnte. „Ich... Darf ich sie etwas fragen?“ „Oh...Natürlich...Aber ich meine, dies ist nicht der richtige Ort um solche Fragen zu stellen, wie du sie hast...Wir sollten uns irgendwo hin setzten. Wie wäre es mit dem Pub von eben?“ Julia nickte und folgte Dumbledore stumm. Als sie in dem schmuddeligen Pub waren, setzten sie sich an einen kleinen Tisch in einer Ecke. Es war nicht gerade sehr gemütlich aber es war niemand da, der sie belauschen konnte. „Nun...?“, sagte Dumbledore. „Wer sind meine Eltern wirklich? Wieso bin ich bei einer anderen Familie aufgewachsen? Ich habe immer so einen Traum...Da setzt mich eine sehr hübsche Frau aus einem Fenster und meint, dass ich ganz weit weg laufen soll....? Was hat das damit alles auf sich?“, Julia fragte sofort los. Sie war so gespannt auf die Antworten...Dabei vergaß sie die hälfte der Fragen. Dumbledore lächelte weiterhin. „Also...Deine Eltern waren Lily und James Potter. Sie waren Zauberer und Hexe. Leider kamen sie vor sieben Jahren um...Nur dein Bruder, Harry Potter, hat überlebt...Er wohnt jetzt bei deiner Tante und deinem Onkel. Wir hatten es nicht für richtig gehalten dich auch zu ihnen zu schicken...Ich glaube, sie haben mit zwei Kindern genug zu tun. Wir hatten viele Familien, in denen es nur Mann und Frau gab, die sich ein Kind wünschten, besucht...bzw. ausspioniert...Wir hatten diese, bei der du im Moment wohnst für richtig gehalten und dich dort hin gebracht. Nun...Ich denke in deinem Traum siehst du jene Nacht, in der deine Eltern umgekommen sind...Aber...Für das erste wird es mit den Fragen mal reichen. Ich werde dich jetzt wieder nach Hause bringen. Dann wirst du Morgen mit dem Hogwarts Express von King’s Cross nach Hogwarts fahren von Gleis 9 ¾.“, sagte Dumbledore ruhig und immer noch lächelnd. Julia nickte und stand auf. Dumbledore stand auch auf und ging mit ihr zusammen nach draußen, wieder zu Julia nach hause wo Anne und Ben schon warteten. Dumbledore ließ Julia den Rest der Straße zu ihrem Haus allein gehen und als sie sich umdrehte, war dieser schon weg. Zuhause packte Julia einen großen Koffer mit all ihren Sachen, schob ihn unters Bett und legte sich dann in dieses hinein. Anne kam noch einmal um Julia gute Nacht zu sagen. Sie gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging dann wieder. Julia war ziemlich müde und schlief auch sofort ein, hatte aber keinen ruhigen Schlaf. Am nächsten Morgen sprang Julia sofort aus ihrem Bett, nachdem Ben sie geweckt hatte, und zog sich an. Sie hatte einen Schwarz-Pinken Faltenrock an und ein schwarzes T-Shirt. Ihre Haare hatte sie zu zwei seitlichen Zöpfen gebunden. Sie lief nach unten wo ihre Pflegeeltern schon warteten. „Wir haben dir Brötchen gemacht für die fahrt...Und noch ein paar Süßigkeiten eingepackt.“, sagte Ben und lächelte Julia fröhlich und doch etwas besorgt an. Julia fiel ihm um den Hals. „Danke!“, sagte Julia. Anne gab ihr ein Brot mit Marmelade und Julia biss einmal rein. Dann schob sie es Anne zurück in die Hand. „Hm...Hab keinen Hunger...Tut mir Leid. Ich bin wahrscheinlich zu aufgeregt.“ Anne lächelte trüb. „Es wäre aber besser wenn du etwas essen würdest, Julia.“, sagte sie etwas besorgt. „Ich weiß. Aber...Ich hab keinen Hunger. Ich esse im Zug was...Versprochen.“ Julia strahlte immer noch. Sie saß bei Ben auf dem Schoß. Nachdem Ben und Anne zusammen den Koffer ins Auto gehievt hatten fuhren sie los zum Bahnhof nach King’s Cross. Julia sprang aus dem Auto als sie angekommen waren und nahm einen Gepäckwagen. Benn stellte den Koffer auf diesen und sah dann traurig zu Julia. „Tut uns wirklich leid, Schatz...Aber wir können nicht mit kommen, sonst würden wir zu spät zur Arbeit kommen...“, sagte Anne. „Schon in Ordnung! Wir sehen uns ja in den Ferien denke ich, oder? Ich kann doch zu euch kommen, oder? Und ich schreibe euch! So oft wie möglich! Ich erzähl euch alles was ich erlebe in der Schule!“, sprudelte es aus Julia hervor. Die beiden Erwachsnen lächelten etwas. „Na gut...Wir freuen uns schon dich wieder zu sehen“, sagte Anne mit Tränen in den Augen. Sie lehnte sich zu Julia vor und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Wange. Ben machte es ihr nach und beide stiegen dann wieder ins Auto. Julia sah ihnen nach und winkte. Sie war zu gut gelaunt um traurig zu sein. Sie lief auf den Bahnsteig. Doch dort gab es nur Gleis 9 und Gleis 10. Julia sah sich um. Sie seufzte und ging auf dem Gleis hin und her. Es war noch eine viertel Stunde Zeit bis Elf Uhr. Julia sah sich besorgt um. Ihr Blick fiel auf eine Familie mit ziemlich vielen Kindern. Es waren sechs Jungen, ein noch ziemlich kleines Mädchen und eine kleine etwas pummelige Frau. Alle samt hatten rote Haare und Sommersprossen im Geischt. Julia war sich ziemlich sicher das diese Familie auch eine Zauberer Familie war. Sie ging also auf die Frau zu und sah etwas verwirrt an. Die Frau lächelte sie an und grüßte sie. „Na? Fährst du auch nach Hogwarts? Weißt wohl nicht wo das Gleis ist was? Folg einfach meinen Söhnen...Die drei da sind schon in Hogwarts“, die Frau deutete auf drei Jungen mit roten Haaren und Sommersprossen. Julia musste grinsen. „Äh...Ja...ich weiß nicht wo das Gleis ist, können sie mir helfen?“ Die Frau nickte. „Ja natürlich. Lauf einfach hinter Percy her. Das ist der mit der Brille. Hm...Wie hast du das mit deinen Haaren gemacht? Gezaubert? Hm...Bist du Muggelstämmig?“, die Frau nahm Julias Haare und besah sich die pinken Strähnchen. „Ehm...Nein das hab ich gefärbt. Was bitte sind Muggel?“, sagte Julia. „Oh...Natürlich. Du kannst es ja nicht wissen. Muggel sind die normalen Menschen, also die, die nicht Zaubern können.“, erklärte die Rothaarige Frau. „Ach so...Nein...Ich ehm...Stamme von Zauberern ab. Aber ich bin bei Muggeln aufgewachsen. So hat mir das Professor Dumbledore erklärt... Er sagte meine Eltern wären vor sieben Jahren gestorben...Oder umgebracht worden. Und ich hätte noch einen kleinen Bruder...Aber ich kann mich an nichts mehr erinnern...Na ja... Wie auch immer...“, Julia sagte das alles mit einem immer noch etwas verwirrten Unterton. Die rothaarige Frau sah sie ungläubig an. „Vor...Vor sieben Jahren? Ein kleiner Bruder? Wie ... Was... Du...heißt du Potter?“, stammelte sie. Julia nickte teilnahmslos. „Ich glaube wir sollten besser gehen, oder? Es ist nur noch wenig Zeit bis Elf Uhr.“, meinte Julia um vom Thema abzulenken. Die Frau sah Julia etwas verwirrt an und nickte dann. „Ja...eh Bill, Charlie, Percy los! Bill du zuerst.”, befahl die Frau. Als Percy durch die wand zwischen Gleis 9 und 10 gerannt war, wendete sich die Frau wieder zu Julia. „So, renn einfach drauf los. Dir passiert nichts, vertrau mir.“ Julia nickte. Einer der beiden Zwillinge sah zu Julia. „Wenn du gegen die Wand klatschst ist es Mum’s schuld...Vertrau mir.“ Julia musste sich ein lachen verkneifen und rannte auf die Absperrung zu. Auf der anderen Seite stand ein langer Zug mit der Aufschrift ’Hogwarts Express’

Hogwarts

Es war eine ziemlich ruhige Zugfahrt gewesen. Zwei Jungen und ein Mädchen hatten sich noch zu ihr ins Abteil gesetzt. Julia unterhielt sich mit ihnen eine ganze weile lang. Die Zeit verging sehr rasch und sie kamen schnell in Hogwarts an. Die 1. Klässler wurden von einem riesigen Mann abgeholt, der doppelt so groß war wie ein normaler Mann. „1. Klässler hier her“, rief er. Julia und die anderen gingen zu ihm. Sie gingen zu einem großen See, über den sie mit Booten fuhren, Julia saß zusammen mit Cedric Diggory, Matthew Martin und Zita Perkins. Julia grinste die ganze Zeit über und sang irgendetwas vor sich hin. Der große Mann brauchte ein Boot für sich alleine. Sie fuhren in eine Art Grotte. Julia staunte. Sie stiegen aus und wurden von dem Riesen zu einem großen Tor geführt, an dem er drei mal klopfte. Es öffnete eine ältere Hexe, die nicht sehr freundlich aussah. „Danke Hagrid, ich werde die Kinder reinbringen“, sagte sie hastig und ging mit den neuen Schülern im Schlepptau schnellen Ganges hinein. Sie ging in eine kleine Kammer mit ihnen, in der alle sehr gedrängt standen. Julia stand ziemlich nah an Cedric und sie wurde leicht rot. Die Hexe erklärte ihnen wie man in die Häuser eingeteilt wird und ging dann mit ihnen in eine Große Halle. Dort rief die Proffesorin Namen auf. Julia zitterte leicht. Sie war ziemlich aufgeregt. „Matthew Martin“, rief die Hexe und Matthew ging nervös nach vorne. Sie setzte einen ziemlich alten Hut auf den Kopf von Matthew. Dieser grummelte etwas, was Julia nicht verstand und rief dann laut: „Gryffindor!“ Julia grinste Matthew zu, der sich an einen Tisch ganz rechts setzte. An diesem Tisch saßen auch Percy und seine Brüder. Es kam noch ein andres Mädchen, das eine Slytherin wurde, dann wurde Cedric aufgerufen. Julia starrte auf wie gebannt auf den Hut, der nach einem kurzem Augenblick „Hufflepuff“, rief. Julia lächelte Cedric leicht an, der mit einem großem Applaus bei dem Tisch der Hufflepuffs empfangen wurde. Es wurden noch ein paar andere aufgerufen bis nach Zita, die eine Ravenclaw wurde, Julia genannt wurde. „Julia Lily...Po...Eh...“, Professor McGonnigal räusperte sich, „Marrison.“ Julia ging etwas verwundert nach vorne. Sie fragte sich, warum die Hexe nicht ihren richtigen Namen, Potter, genannt hatte. Julia setzte sich zögernd auf den Stuhl und Professor McGonnigal setzte ihr den Sprechenden Hut auf. „So, so...“, flüsterte eine Stimme in ihrem kopf, „Die andren Lehrer wollen wohl nicht, das die Schüler deinen richtigen Namen erfahren was, Miss Potter? Na ja...Ich sehe sehr großes Talent und viel Fähigkeit...Wir wär’s also mit...GRYFFINDORE!“ Am Gryffindortisch hörte man lauten Applaus und Julia ging verlegen dorthin und setzte sich neben Matthew, der sie fröhlich angrinste. Julia grinste zurück. Es trat ein alter Zauberer nach vorne und meldete sich zu Wort. Julia erkannte, das es Dumbledore war. „Ich wollte nicht viel sagen, bevor ich anfangt zu essen...Also: Guten Appetit!“ Auf den Tischen erschien Haufenweise Essen und Julia staunte über die großen Mengen. Sie schaufelte sich einiges auf ihren Teller und fing an zu essen. „Hm...Bist du eigentlich Muggelstämmig, oder sind deine Eltern Hexe und Zauberer oder wie?“, fragte Matthew irgendwann während dem Essen. „Ehm...Ich...“, Julia musste an den sprechenden Hut denken... „Ich bin Muggelstämmig...Ist das schlimm?“ Matthew lächelte. „Nein, ich frag ja nur...“ Julia lächelte auch. Als sie fertig waren, verschwanden die Teller und die Essensreste und der Nachtisch erschien. Es war so viel, Julia konnte gar nicht genug bekommen. Schließlich war sie so satt von allem, das sie nichts mehr essen konnte. Die Teller verschwanden erneut und Dumbledore trat wieder vor. „Ich soll euch auf Anweisung von Mr. Filch darauf hinweisen, dass auf den Gängen nicht Gezaubert werden darf und das es Verboten ist, in den Verbotenen Wald zu gehen...Ich bitte die Vertrauensschüler die Erstklässler in die Schlafsäle zu bringen und ihnen den Gemeinschaftsraum des jeweiligen Hauses zu zeigen. Gute Nacht!“ Julia stand auf und folgte zusammen mit noch anderen Erstklässlern einem großem, schlanken Jungen. Er führte sie einige Treppen hoch zu einem Gemälde mit einer fetten Dame. „Passwort?“ Julia fiel plötzlich auf, das sich die Personen in den Gemälden an den Wänden bewegten, sie war aber zu müde, um sich Gedanken darüber zu machen. Der Vertrauensschüler sagte das Passwort und die Erstklässler traten ein. Es war ein gemütlicher Saal, mit einem Kamin und Sesseln davor. Der Junge wies die Mädchen eine Treppe hinauf in einen Turm und ging mit den Jungen in einen anderen Turm. Julia ging mit noch anderen Mädchen in ein Zimmer, mit fünf großen Himmelbetten. Julia staunte und lies sich sofort in das fallen, vor dem ihr Koffer stand. Sie war ziemlich bald eingeschlafen.

Es waren schon einige Wochen vergangen, die Gryffindors hatten in allen Fächern mit den Ravenclaws oder Hufflepuffs zusammen, bis auf einem, Zaubertränke. Julias erste Stunde war nicht gerade so erfreulich gewesen. Sie ging mit Matthew und Allison, auch eine Gryffindor, zusammen runter in die Kerker. Sie setzte sich mit Matthew zusammen an einen Tisch und sie redete irgendetwas über Quidditch. Julia hörte eigentlich nur zu, da sie nicht richtig wusste was Quidditch ist, aber es schien ein sehr beliebter Sport unter Zauberern zu sein. Plötzlich schupste sie jemand von ihrem Stuhl. Julia sah sich um und erblickte einen hämisch lachenden Syltherin. „Wieso hast du das getan? Was hab ich dir getan?“, fragte Julia wütend. Der Slytherin lachte weiter. „Du hast nur das bekommen was du verdient hast, Schlammblut.“, sagte er höhnisch. Julia wurde kreidebleich und fing an zu zittern vor Wut. Sie wusste zwar noch nicht sehr viel über die Zauberer, aber was ein Schlammblut war, hatte sie ziemlich schnell erfahren von Matthew, der mit ihr über Slytherin geredet hatte. „Wie kannst du nur...“, schrie Julia und sprang auf. Matthew sah genauso wütend aus. Er stand auf. „Sag so was nie wieder zu ihr!“, schrie er. Julia wunderte sich, das er so laut werden konnte. „So, so. Richtig süß ihr beiden zusammen, Martin und ähm...Marrisson.“, sagte der Slytherin. Julia nahm einen Kessel und schleuderte ihn den Slytherin gegen den Kopf, in diesem Moment kam Professor Snape herein und starrte Julia und Matthew an. „Was soll das, Miss...?“, fragte er und er betonte jede Silbe einzeln. „Marrisson“, knurrte Julia, „Er hat mich Schlammblut genannt!“ Snape sah sie ungläubig an. „Stimmt das, Mr Walton?“ Walton funkelte Julia an und nickte dann. „Wenn das so ist, bekommen sie beide Nachsitzen. Heute Abend bei mir hier in den Kerkern, einverstanden?“, fragte Snape. „Gut, dann lasst uns jetzt mit dem Unterricht anfangen und nicht unnötige Zeit vergeuden.“, fügte er hinzu, ohne auf eine Antwort zu warten. Julia setzte sich wieder und starrte etwas abwesend auf die Tafel.

Am Abend machte sich Julia nach dem Essen auf in die Kerker. Dort wurde sie schon von Snape erwartet. „So Miss...?“, fragte er kühl. Er hatte zwar die Namensliste vorgelesen, aber sich anscheinend Julias Namen nicht gemerkt. „Po...Äh Marrisson”, sagte Julia. “Gut, Miss Marrisson. Sie werden Kessel putzen zur Strafe.“, sagte er kühl. Julia seufzte. „Gut...Aber, eine Frage: Wo ist Walton?“ Julia sah Snape an. „Der hat seine Strafe schon bekommen. Vor einer halben Stunde war er hier gewesen. Und jetzt fragen sie nicht, sondern arbeiten sie. Da hinten stehen die Kessel.“, entgegnete Snape und setzte sich hinter sein Pult und fing an irgendetwas zu schreiben. Julia blieb kurz auf der Stelle stehen, drehte sich dann aber um und fing an Kessel zu putzen und dachte während dessen über Waltons Bestrafung nach. Nach einiger Zeit musste sich Julia auf die Lippen beißen um nicht los zu lachen. „Stimmt Irgendwas nicht, Miss Marrisson?“, fragte Snape kühl. Julia schüttelte den Kopf und schrubbte weiter. „Sind sie sich ganz sicher das sie Marrisson heißen?“, fragte Snape nebenbei. Julia wurde leicht weiß um die Nase. „J...Ja? Wieso?“ Julia stellte den Kessel, mit dem sie gerade fertig geworden war zu anderen fertigen. „Ach...Sie sehen einer alten Mitschülerin und ihrem arroganten Mann sehr ähnlich. Und diese beiden hießen nicht “Marrisson““, sagte er. Julia wurde jetzt ganz weiß. Er redete in der Vergangenheit...Könnte das heißen...? „Und...Und wie heißen die beiden?“, fragte sie, absichtlich in der Gegenwartsform. „Lily Evans...Und James Potter. Also Lily und James Potter. Sie kennen die beiden nicht zu fällig?” Julia schluckte. „Nein. Ich kenne die beiden nicht. Tut mir Leid, aber ich denke, ich habe genug alte Kessel geputzt. Kann ich jetzt gehen?“, fragte Julia und unterdrückte den Wunsch, Snape ein Messer in die Brust zu rammen. Snape nickte. Julia lief aus den Kerkern nach oben. „Na ja, gelogen hab ich ja nicht...Ich kenne Mum und Dad fast gar nicht...Eigentlich gar nicht. Ich hab alles vergessen was damals vor gefallen ist...“, dachte Julia und näherte sich dem Portrait mit der fetten Dame. „Drachenfleisch...Was für ein dummes Passwort...“, fügte Julia hinzu als sie in den Gryffindorturm eintrat. Es waren nicht mehr sehr viele Leute drin, aber Julia erkannte einen von den rothaarigen Leuten, die sie am Bahnhof in King’s Cross getroffen hatte. Julia ging auf ihn zu und setzte sich auf einen Sessel neben ihn. „Hallo“, sagte sie und lächelte den Jungen an. Der Junge sah etwas erschrocken auf doch er lächelte auch als er Julia sah. „Hi...Du bist Julia nicht wahr? Ich bin Charlie“, grinste er und hielt Julia eine Hand hin. Julia nahm sie. „Wo warst du so spät noch? Es ist nicht gut für Erstklässler nachts noch draußen rum zu laufen...Außerdem ist es verboten...“, sagte er mahnend. „Ah...Tut mir Leid...Aber ich musste Nachsitzen.“ Julia sah Charlie entschuldigend an, doch dieser fing wieder an breit zu grinsen. „Bei wem? Snape?“ lachte er. Julia nickte. „Ja...Na ja, so schlimm war es gar nicht.“ „Hattet ihr schon eure erste Flugstunde?“, fragte Charlie. Juli schüttelte den Kopf. „Nein...Ich glaube, nächste Woche oder so.“ „Ach so...Wenn du gut genug bist kannst du nächstes oder übernächstes Jahr ja versuchen in die Quidditch Mannschaft zu kommen. Ich bin auch drin. Ich bin der Sucher. Soweit ich weiß, geht nächstes Jahr ein Jäger von uns. Na ja mal sehen nicht? Ich glaube, es ist jetzt besser, ins Bett zu gehen.“ Julia gähnte herzhaft und nickte. „Ja denke ich auch. Gute Nacht.“, sagte sie und ging hoch in den Mädchenturm. Dort lies sie sich in ihr Bett fallen und schlief sofort ein.

Das zweite Schuljahr

Das vierte kapitel...also...is diesmal nich so viel geworden..aber mir ist halt nicht so viel einegafllen ^^' tut mir leid :)'
 

Es war ein Jahr vergangen und Julia saß wieder zusammen mit Cedric, Matthew und Zita in einem Abteil im Zug nach Hogwarts. Julia erzählte von ihren Ferien, sie war mit ihren Pflegeeltern in Frankreich gewesen, als vor der Tür Gebrüll zu hören war. Dann explodierte etwas und aus einer tief schwarzen Rauchwolke rannten die Weasley-Zwillinge gefolgt von einem vor Wut kochenden und fluchenden, im Gesicht schwarzen, Percy. Julia und die anderen fingen laut an zu lachen. Aus anderen Abteilen sprangen Schüler um besser sehen zu können. „Na, wenn die nach Gryffindor kommen kann das Schuljahr ja heiter werden, was Julia?“, fragte Matthew und zwinkerte zu Julia. Die grinste. „Ja...Die kommen bestimmt nach Gryffindor, drei Brüder von ihnen sind auch dort. Was hast du eigentlich in den Ferien gemacht, Matt?“ , fragte Julia. Matt fing an über seinen Urlaub zu erzählen...Nach einiger Zeit kamen sie dann in Hogwarts an.

Sie fuhren mit Kutschen hoch nach Hogwarts, die, wie es schien, von nichts gefahren wurden und von alleine fuhren. Als sie in Hogwarts waren, gingen sie in die große Halle, dort trennten sich ihre Wege, Cedric ging an den Hufflepufftisch, Zita an den Ravenclawtisch und Julia und Matt an den Gryffindortisch. Es dauerte eine Weile, dann trat Professor McGonagall mit den neuen Erstklässlern in die Große Halle ein. Julia konnte sehr gut die Weasley-Zwillinge erkennen. Nach den ersten paar Namen rief Professor McGonagall laut: „Fred Weasley“ Einer der Zwillinge trat vor und bekam den Hut aufgesetzt. Man hörte den Hut irgendetwas flüstern, dann rief er: „Gryffindor“ Fred ging glücklich zum Gryffindortisch. Er setzte sich neben Julia und warf dann seinem Bruder einem Blick zu, der jetzt mit „George Weasley“ aufgerufen wurde. Auch er wurde vom Sprechenden Hut nach Gryffindor geschickt. Er setzte sich neben Fred und beide fingen an, einen Plan zu besprechen, wie sie Percy am besten ärgern könnten. Julia musste sich beim Zuhören allein schon ein lachen verkneifen. Als schließlich Dumbledore vortrat und verkündete, dass das Festessen beginnen konnte, musste sich Julia erst mal richtig auslachen. Sie schaufelte haufenweise Essen auf ihren Teller und fing an zu spachteln. Nach dem Essen hielt Dumbledore eine Rede, doch Julia hörte nicht richtig zu, sie war zu müde. Sie ging mit Matt zusammen hoch zum Gryffindorturm. Sie gingen mit ein paar größeren Schülern durch das Portrait der fetten Dame, da sie beide nicht das Passwort wussten. Im Gemeinschaftsraum trennten sich ihre Wege, Julia ging nach oben in den Mädchenschlafsaal und Matt hoch in den Jungenschlafsaal. Julia war so müde, das sie sich gerade noch umzog und in ihr weiches Himmelbett fallen lies und sofort einschlief.

Am nächsten Morgen weckte Julia etwas nasses das sie an ihrer Nase stupste. Als Julia schläfrig die Augen öffnete blickte sie in das Gesicht einer kleinen Katze. „Kasimir...Na?“ Sie kraulte den Kater hinter den Ohren. Er legte sich auf Julias Bauch und schnurrte laut. Julia kuschelte sich an ihn. Nach langer Zeit, so kam es Julia jedenfalls vor, wachten auch die anderen Mädchen auf, die mit Julia das Zimmer teilten. Julia setzte Kasimir aus dem Bett und zog sich schnell an, einen schwarzen Rock und einen ebenfalls schwarzen Kapuzenpulli. Dann ging sie runter in die große Halle wo sie schon von Matt erwartet wurde, der ihr den neuen stundenplan in die Hand drückte. „Hier, unser neuer Stundeplan.“, sagt er. „Wir haben wieder nur Zaubertränke mit Slytherin.“, fügte er hinzu. Julia grinste und besah sich den Stundeplan. Heute hatten sie in den ersten beiden Stunden Verwandlung mit den Hufflepuffs.

In der Stunde verkündete Professor McGonagall das sie versuchen würden, Tiere zu verwandeln. „Doch vorher habe ich noch eine Frage, welchem Gryffindor gehört dieser kleine Kater?“, sie nahm einen kleinen Kater hervor, der rabenschwarz war bis auf eine kleine stelle am Auge. Julia schluckte und meldete sich. McGonagall sah sie ernst an. „Vielleicht sollte man seinem Kater beibringen, nicht so zu kratzen, Miss Marrisson?“, sagte sie und reichte Julia Kasimir.

Nach der Stunde gingen Julia, Matt und Cedric gemeinsam in die Große Halle und trennten sich dort. Am Tisch war es ziemlich laut. Irgendwas musste passiert sein, dachte Julia. Percy war aufgesprungen, mit einem riesigen loch in seinem Umhang. Er fluchte und warf Fred und George die unschuldig ihm gegenüber saßen böse Blicke zu. „Was ist los, Percy? Warum fluchst du so?“, fragte George provozierend. Julia musste sich ein lachen verkneifen und setzte sich zu Fred. „Ward ihr das?“, fragte sie leise. Fred nickte grinsend. Julia fing an zu lachen, als Percy weg gegangen war.



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Kommentare zu dieser Fanfic (5)

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Von:  -Raspberry-
2007-12-30T18:44:45+00:00 30.12.2007 19:44
Hey ^^
Also, an sich ist deine Geschichte ganz in Ordnung zu lesen, auch wenn es schon unzählige Geschichten über neu erfundene Geschwister von Harry Potter gibt, aber ich muss dir sagen, dass du vielleicht nicht alles glauben solltest, was deine Freunde über deine FF schreiben.
Ich finde nämlich nicht, dass du, ich zitiere mal "vull goil schreibseln" kannst, denn der Inhalt lässt teilweise schon ziemlich zu wünschen übrig. Du solltest mehr ins Detail gehen und nicht so ungenau beschreiben, denn dann ist es wirklich langweilig zu lesen. Allerdings ist es wirklich nicht wichtig, dass du immer die Farbe der Socken (ein Beispiel in deinem Text) beschreiben musst. Außerdem solltest du UNBEDINGT deinen Text in Absätze aufteilen. Man wird sonst verrückt beim Lesen, außerdem sieht es dann viel ordentlicher aus.

Ich werde mal weiterlesen, deine FF könnte noch ganz interessant werden, wenn du noch ein bisschen daran feilst. ^^

Viel Spaß beim Schreiben! =)
LG Kayami
Von:  DarkEye
2007-12-30T11:59:06+00:00 30.12.2007 12:59
hihi interessant sag ich da nur!!
Von:  Cicilia_Black
2007-12-27T21:00:38+00:00 27.12.2007 22:00
Wuhu jaaa meine kleines nana-schätzchen <3
ich find die ff vull geil ö,.ö
hoff du schriebst sie weiter ûû''
lübz dia <3
aussadem kannsu vull goil schreibseln <3
Von:  DarkEye
2007-12-09T20:13:46+00:00 09.12.2007 21:13
hihi
jaja sevi merkt wer vor ihm ist
weiter sod
ark
Von:  DarkEye
2007-12-03T19:55:53+00:00 03.12.2007 20:55
keine schlechte idee...
ich bin schon interessant wies weitergeht...
besonders interessieren mich die fragen
- wird sie unter den weasleys freunde finden
- in welches haus kommt sie
- welche idee deiner geschichte verfolgst du
schreib mir bitte wenns wetiergeh
dark


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